01.06.2006
Auftaktveranstaltung
"Initiative Baukultur im Welterbe Oberes Mittelrheintal" in Boppard
Dialog Baukultur im Welterbe Oberes Mittelrheintal
WERTE ERHALTEN - ZUKUNFT GESTALTEN
Das Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal und die Architektenkammer Rheinland-Pfalz haben gemeinsam mit Unterstützung der Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz eine Initiative zum Thema Baukultur im Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal gestartet. Das Projekt wurde am 01. Juni 2006 in der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung in Boppard vorgestellt.
Das Obere Mittelrheintal zwischen Bingen / Rüdesheim und Koblenz wurde 2002 von der UNESCO als „Welterbe“ ausgezeichnet.
Ganz entscheidend für diese Anerkennung waren die historisch gewachsenen Ortsbilder der Rheingemeinden.
Doch leider erfüllen diese - oftmals für den Besucher so charmanten Strukturen - nicht die modernen Wohn- und Nutzungsansprüche. Die Folge ist vielerorts sichtbar: Abwanderung, Leerstand, Verfall.
Um diesen Trend aufzuhalten und trotzdem die vorhandenen Strukturen nicht zu zerstören, gilt es diese fortzuentwickeln. Dies ist eine der wichtigsten Zielvorgaben des so genannten Managementplans, der von den Gemeinden für das Welterbegebiet aufgestellt wurde und Teil der UNESCO-Antragsunterlagen ist. Er beinhaltet die Ziele für das Obere Mittelrheintal – unter anderem die Sicherung eines multifunktionalen Lebens- und Erholungsraumes.
Hier genau setzt das Projekt Baukultur an und versucht Lösungen zu entwickeln.
Die Umsetzung des Managementplans obliegt der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord. Sie leistet diese Aufgabe in eigener Zuständigkeit bzw. im Verbund mit anderen kommunalen und staatlichen Behörden und Institutionen.


