11.10.2005
Neue Wohnformen für das Alter
Eigenverantwortung ermöglichen und fördern
Nach Begrüßung durch Finanzminister Gernot Mittler haben Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen das Thema beleuchtet. In einem Gesprächsforum haben unter anderen Finanzminister Gernot Mittler, Sozialministerin Malu Dreyer und Innenminister Kar-Peter Bruch Fördermöglichkeiten aus Sicht der Politik dargestellt. In einer Ausstellung wurden beispielhafte Wohnprojekte und -ideen aus Rheinland-Pfalz vorgestellt.
Wohngemeinschaften, Hausgemeinschaften, intergeneratives Wohnen, selbstbestimmtes Wohnen auch bei Pflegebedarf und Demenz, ...
immer mehr Menschen suchen nach neuen Wohnungsformen für das Alter. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und angesichts der sich ändernden Haushalts- und Familienstrukturen ist es von besonderer gesellschaftspolitischer Bedeutung, Möglichkeiten und Formen des gemeinschaftlichen, selbstbestimmten und selbstorganisierten Wohnens im Alter zu entwickeln und möglichst breit zu kommunizieren.
Die Realisierung von innovativen Formen des gemeinschaftlichen Wohnens erfordert das Zusammenwirken von Stadtplanung, Wohnungswirtschaft und Sozialwesen sowie örtlicher Initiativen. Gefragt sind insbesondere neue Organisations- und Finanzierungskonzepte. Der Erfolg solcher Vorhaben wird nicht zuletzt ganz wesentlich davon abhängen, dass es örtliche Multiplikatoren gibt, die die beteiligten Akteure zusammenführen.
Die Landesregierung will hierzu ihren Beitrag leisten. Mit dieser Fachveranstaltung möchten wir Impulse geben und den Dialog mit allen Interessierten, Betroffenen und insbesondere mit den engagierten Bürgerinnen und Bürgern in unserem Land voran bringen. Mit Vorträgen aus Wissenschaft und Praxis und der Präsentation konkreter Projektbeispiele sollen Erfahrungen und Erkenntnisse präsentiert, aber auch diskutiert werden, um Hinweise zu erhalten, welche Unterstützung gebraucht wird.